Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, das Klinikum Itzehoe, die imland Klinik
Rendsburg und das Westküstenklinikum Heide haben sich unter dem Dach des Holsteinischen
Brustzentrums (HBZ) zusammengeschlossen und sich seit seiner Gründung zum größten dezentralen
Brustzentrum Deutschlands entwickelt. Die Zahl der Brustkrebs-Operationen steigerte sich dabei
von 356 im Jahr 2003 auf 478 im Jahr 2005. Die Qualität der Arbeit des Brustzentrums ist jetzt
erneut sowohl von der Deutschen Krebsgesellschaft als auch vom TÜV Süd zertifiziert worden; beide
attestierten dabei eine deutliche Verbesserung des Qualitätsmanagements.
Die ständige Weiterentwicklung des HBZ schloss auch die Neuanschaffung einer verbesserten
gerätetechnischen Ausstattung mit einem digitalen Mammografiegerät sowie einem 3-D-Sonografiegerät in Heide ein.
Darüber hinaus hat sich die Arbeitsgruppe „Psychosoziale Beratung im Holsteinischen Brustzentrum“ gebildet und ein
Konzept erarbeitet, das die Eigeninitiative der Frauen fördern und eine Unterstützung bei der Entwicklung persönlicher
Perspektiven in der Therapie ermöglichen soll.
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Um die Entfernung zwischen den vier Standorten in der täglichen Arbeit der Mediziner zu überbrücken,
wurde ein System interdisziplinärer Fallkonferenzen per Videoübertragung eingerichtet.
Dabei treffen sich die beteiligten Ärzte regelmäßig vor großen Bildschirmen, um besonders schwierige Fälle
zu diskutieren und somit die bestmögliche Versorgung der jeweiligen Patientin zu gewährleisten.
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